Imker im April weiß nicht was er will!

In unserer Region fielen seit 1. Dezember weniger als 50mm Regen. In durchschnittlichen Jahren sind es 170mm, also mehr als das dreifache.
Man kann es dem Imker nur schwer Recht machen. "Letztes Jahr wartest Du auf Sonne, jetzt soll 's regnen?" monierte eine Honigkundin neulich meine Unzufriedenheit mit dem Wetter. Tatsächlich verwöhnte der ungewöhnlich warme März und die erste Aprilwoche die Bienen. Aber sollen die Pflanzen Nektar liefern, brauchen sie ausreichend Bodenfeuchtigkeit.

Bisher fanden die Bienen vor allem Nektar in den Blüten tiefer wurzelnder Bäume.
Besonders gut geht es den Völkern in Weida, die eine sehr starke Tracht aus dem im Stadtgebiet sehr zahlreich blühenden Spitzahorn hatten.
Aber auch die Völker, die seit beinahe zwei Wochen wie jedes Jahr die Süßkirschen des Bioland-Obstbaubetrieb {http://www.biofrucht.info::Senst} in Plößnitz bestäuben, finden reichlich Nektar.
Ein Teil der Völker steht dieses Jahr auch an einem großen Bio-Rapsfeld.
Nachdem nun alle Völker an möglichst günstigen Standorten aufgestellt sind, ist schon in wenigen Wochen mit der Ernte des ersten Honigs zu rechnen. Im sehr ähnlich verlaufenden Jahr 2011 wurde der Kirschblütenhonig bereits am 5. Mai geschleudert. Ähnliches ist auch dieses Jahr möglich.

Bioland-Imkerei

Ronny Kern
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