Apfel, Birne, Pflaume...

Als Imker ist man mit seinen Bienen in großem Maße abhängig von Umweltbedingungen, die man selten selbst beeinflussen kann. Erfolg und Misserfolg hängen stark vom Wetter und den Trachtverhältnissen ab. Diese jährlich wiederkehrende Ungewissheit macht demütig und kreativ zugleich. Manche "Schlechtwetterphase muss ausgesessen werden und nicht wenige Imker sind Wettervorhersage-Junkies. Jedes Jahr kann Rekordjahr oder Missernte bedeuten. Die Schwankungen können sehr groß sein, ohne dass man darauf viel Einfluss nehmen könnte.Die eintönig und einfallslos bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen, die unsere Landschaft dominieren mit einem endlosem Mix aus Getreide, Raps, Mais und regelmäßig kurzgeschnittenen Silage-Grünland machen allerdings eher ratlos und nach einiger Zeit wütend. Für die Bienen ist das nach der Obst- und Frühtracht eine grüne Wüste. Nicht selten gibt es ab Ende Juni keinen Nektarüberschuss mehr.

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Herrliche Hitze!

Die Bienensaison 2015 geht zu Ende. In wenigen Wochen werden die Völker mit reichlichen Futtervorräten in den Winter geschickt. Nach diesem Sommer haben sich die Bienen und eigentlich auch ihr Imker etwas Erholung verdient. Nach einem wiederholt zu trockenem Winter und auch Frühjahr gab es allen Grund skeptisch zu sein, was den Verlauf dieses Jahres betraf. Auch die Bienenvölker waren nach dem starken Milbenjahr 2014 zu Beginn dieses Jahres nur durchschnittlich stark . Aber das Wetter passte während der ganzen Saison so gut wie selten in den vergangenen Jahren. Und nicht nur einmal, sondern beinahe bei jeder Tracht. Kein kalter Mai, der die Rapshonigernte erschwert, wie etwa 2014. Auch eine tolle Konstellation bei der Robinie. Der Regen endete genau zu Blühbeginn. Es folgten 6 heiße Tage dann wieder Regen. Genug für eine solide Ernte. Das setzte sich bis Anfang Juli fort, bis die immer größer werdende Trockenheit den Nektarfluss endgültig versiegen ließ. 

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Sonnenenergie im Honig

Es gibt viele Facetten, die eine Imkerei zu einer ökologischen machen. Auf den jährlichen Tagungen der Bioland-Imker wird z.B. nicht nur "bienenfachlich" diskutiert, sondern es geht auch intensiv um Themen wie Tierethik aber auch Nachhaltigkeit und Energieverbrauch in unseren Imkereien.Als Bioimker und auch privat bin ich bestrebt wenig Ressourcen zu verbrauchen. Neben Diesel und Wasser ist das vor allem Strom. Bisher bezog ich Strom aus regenerativer Erzeugung von den Elektrizitätswerken Schönau.

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Auf ein Neues!

In den vergangenen etwas wärmeren Tagen war es möglich die ersten Arbeiten an den Bienenvölkern auszuführen. Nach fünf Monaten war das auch der langersehnte Moment, um sich endlich ein Bild von den Völkern zu machen. Nach der letzten etwas schwierigen Saison und all den Schreckensmeldungen von Kollegen und in den Medien über hohe Winterverluste war ich sehr beunruhigt. Wintermonat für Wintermonat wurden die Sorgen um das Wohlergehen der Völker immer größer. Die Vorgehensweise in 2014 wurde wieder und wieder kritisch betrachtet. Alles richtig gemacht? Hätte ich nicht doch lieber ...Erleichterung dann schon nach wenigen Bienenständen. Die Völker haben den Winter überraschend gut überstanden und nur 8 Prozent Verluste sind zu beklagen. Endlich kann ich mich uneingeschränkt auf die neue Saison freuen und planen. 

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Bioland-Imkerei

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