Bienen gießen

Was die Ernte des Honigs angeht, ist das Bienenjahr 2014 vorüber. Obwohl schon Ende Juli beendet, haben die Bienenvölker eine lange Saison hinter sich. Nach dem milden Winter und warmen Vorfrühling waren die Völker überstark in die Saison gestartet. Trotz hoher Erwartungen war die Frühjahrsernte dann aber nur durchschnittlich, da es im April und Mai nur wenige wirklich warme Tage gab und die Schwarmstimmung der Völker sehr hoch war.

Die aussichtsreiche Robinientracht endete nach wenigen Tagen bereits durch einige starke Gewitterregen, die die Blüte förmlich von den Bäumen wusch.
Im Juni und Juli wirkte sich dann in unserer Region endgültig der beinahe niederschlagslose Winter gravierend aus. Trotz toller Blüte konnte ich bei Linde und Phacelia nichts Nennenswertes ernten. Der Nektareintrag reichte gerade um die Völker zu versorgen.
Die zahlreichen Jungvölker mussten schon frühzeitig mit Zucker gefüttert werden, um sich zu überwinterungsfähigen Völkern entwickeln zu können. Mitarbeiterinnen des Monats Juli waren deshalb Kristin und die Gießkanne, mit der sie die jungen Völker mit Zuckerwasser versorgte.
Freude bereiteten die Bienenvölker, die im Oberen Vogtland sammelten. Inmitten der Wälder dieser schönen Mittelgebirgslandschaft trugen sie hier einen aromatischen Wald- und Blütenhonig ein.
Die letzte Ernte brachte die Sonnenblume. Obwohl die neueren Sorten nur wenig Nektar spenden, konnte doch einiges geerntet werden.
Aufgrund des milden Winters und der sehr langen und ausgiebigen Brutzeit der Völker konnte sich in diesem Jahr die Varroamilbe sehr stark entwickeln. Erschreckend früh zeigten die Milben sich bereits in den Völkern. Auch durch sie übertragene Viren wirkten sich zunehmend auf die Bienen aus. Auch deshalb war es in diesem Jahr geboten, die Honigernte zügig zu beenden, um die Völker gegen die Milben behandeln zu können.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Völker stark und gesund in den Bienenwinter gehen und es nicht so zahlreiche Verluste geben wird, wie von einigen befürchtet.

Bioland-Imkerei

Ronny Kern
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